Der verschwundene Tumor
Am 10. August 2026 hatte ich zum Abschluss meiner Jahresuntersuchung bei Primar Dr. U. eine Sonographie. Das Ergebnis zeigte einen Tumor. Karamba!
Nun kam das Schwert der Ernüchterung über mich. Wie sollte ich antworten, wenn ich mich so wohl fühlte und mit dem Wachstum des Tumors konfrontiert wurde? Ich mühte mich aufrecht zu gehen, war aber innerlich geknickt.
Mein Hausarzt diagnostizierte ebenfalls den Tumor, machte ein Bild davon und sandte mich für einen sofortigen OP-Termin ins Klinikum zu Klagenfurt. Dort wurde der Tumor ebenfalls dokumentiert. Aber ohne eine Überweisung von meinem Urologen konnte ich leider keinen OP-Termin erhalten.
Zurück zu Feld Eins. Es dauerte viele Tage bis ich endlich die Zystoskopie bekommen konnte, denn mein Urologe war auf Urlaub. Zwischenzeitlich wurde ich eine nachts gedrängt meinen Herrn Jesus für Heilung zu bitten. Das war schon ein großer Gedanke der mir geschenkt wurde. Es kam Furcht auf, dass meine Bitte nicht als Versuchung zu Gott verstanden wird. Dann wusste ich, Er sieht sowieso in mein Herz und weiß über mich besser Bescheid als ich selbst. So demütig und gebeugt wie möglich legte ich meine Hände auf den Tumor und betete inniglich,
Herr Jesus, wenn Du willst, kannst Du mir den Tumor wegnehmen. Du kannst es machen, dass der Urologe den Tumor nicht mehr findet.
Mit dieser Bitte konnte ich nur meinen Kopf schütteln und weiter beten und bitten. Wie konnte ich nur? Ich vergaß meine Bitte und wartete auf die Überweisung zur OP.
Dann kam der Tag der Wahrheit beim Urologen. Ich wartete zweieinhalb Stunden für den Zystoskopie Eingriff.
20. August 2026
Bei vorhergehender Zystoskopie informierte mich der Urologe schnell, gesprächig und detailliert während des Eingriffs über den Zustand. Ich wartete auch diesmal auf sein Urteil. Ich wartete, und wartete und wartete die längste Zeit auf sein Wort. Dann drehte Dr. T. den leeren Bildschirm mir zu und sagte:
„Da ist kein Tumor, da ist nichts zu finden. Ich weiß nicht, was die gesehen haben.“ Damit meine er die drei Bestätigungen der Ärzte über den Tumor.
Ich war wie vom Blitz freudig getroffen und richtig schockiert. Die Assistentin grinste und hob ihre Hand zum Einklatschen auf, welches ich im benommenen noch nicht realisierten Zustand, grinsend erwiderte. Sie sagte, da kommen Ostern und Weihnachten zusammen. Ich sagte, ja und noch viel mehr.
Meinen Dank und Lob gab ich
schnell dem Herrn Jesus.
Früher lächelte ich über Sportler die einen Sieg verbuchten, über ihre Tränen und Aussagen, dass sie den Erfolg noch nicht realisiert haben. Ich lernte diesmal was es bedeutet, vor Freude zu weinen, war den Tränen nahe und brauche bis heute um diese Heilung zu realisieren.
Es folgte noch eine Ultraschall Untersuchung. Er war über meinen Zustand sehr zufrieden. Ich bat um eine erneute Untersuchung in drei Montaen. Er meinte, es genügt, wenn ich in sechs Monaten wiederkommen. Ich erhielt keine Medikamente verschrieben. Bis heute lebe ich ohne Medikamente, Blutverdünner oder anderer Arzneien.
Ich bin so dankbar und preise Gott für Seine Barmherzigkeit und Gnade und dass Er mir den Tumor genommen hat. Halleluja!
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