Nach fünfundsechzig Jahren SCHREIBEN ist mir noch deutlicher geworden, dass ich nicht zuzuordnen bin. Ich dachte und wollte immer Bücher herausbringen, habe schon einige fertig geschrieben, aber keinen Durchbruch zur Welt geschafft. Heute ist mir jede Anerkennung gleich, denn genau vor einer Woche erhielt ich einen OP-Termin, weil ein fünf cm großer Tumor in meiner Blase gefunden wurde.
Die Tumor Geschichte
Im Mai 2025 erhielt ich meinen Laborauszug der Jahresuntersuchung. Bis auf eine unbedeutende Ausnahme waren alle Werte im grünen Bereich. Die andere positive Abweichung war ein heftiges Minus beim Cholesterin Wert.
Am Ende stand jedoch beim Ergebnis zu den Harn-Erythrozyten ein sattes Plus von 250. Ich googelte das Ergebnis und wurde dort mit höchster Alarmstufe darauf hingewiesen, dass es einer ärztlichen Beachtung bedarf.
Ich versuchte einen Termin beim Urologen zu erhalten. Dort wurde mir freundlich ein Termin für den 6. Oktober angeboten. Da merkte ich an, dass ich am 3. Oktober Geburtstag habe. Die Sekretärin meinte dazu, dann werde ich eben ein verspätetes Geschenk erhalten. Das Geschenk war dann ein fünf cm Tumor in meiner Blase.
Schon zwei Tage nach der Diagnose erhielt ich einen OP-Termin. So schnell dachte ich? Und ich hatte den gesamten Sommer keine Beschwerden oder negative Symptome. Ich soll mich bereit halten für einen möglich früheren OP-Termin.
Nach fast zehnjähriger Zusammenarbeit mit der Stiftung Heukelbach, bin ich nun ungebunden meine Tätigkeiten umzusetzen und die angesammelten Schreibarbeiten in Essays zu gießen.
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